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Umwälzpumpe

Die Umwälzpumpe ist eine Kreiselpumpe zur Erzeugung eines Zwangsumlaufes im geschlossenen System. Beispiele dafür sind Heizungsanlagen für Warmwasser (siehe Heizungsumwälzpumpe) oder Heißwasser mit Temperaturen über 120 °C (siehe Heißwasserpumpe), Wärmeübertragungsanlagen (siehe Wärmeträgerpumpe), Zwangsumlaufkessel siehe Abb. 3 Umwälzpumpe und Reaktorkreisläufe (siehe Reaktorpumpe) sowie in offenen Systemen (z. B. Schwimmbad-Filteranlage). siehe Abb. 1 Umwälzpumpe


Die Bauart der Umwälzpumpe wird durch die oft hohe Temperatur des Fördermediums und die im Verhältnis zum Systemdruck recht niedrige Förderhöhe bestimmt, die dem Druckhöhenverlust (siehe Druckverlust) im Umwälzsystem entspricht. Für die in den geschlossenen Pumpenkreisläufen eingesetzten Umwälzpumpen gibt es verschiedene Bauarten: Umwälzpumpe mit und ohne Wellendichtung sowie in Sonderausführung. 

Umwälzpumpe mit Wellendichtung 

Die Umwälzpumpen mit Wellendichtungen sind häufig Horizontalpumpen, die von Elektromotoren (siehe Antrieb) oder Dampfturbinen angetrieben werden. Bei ihnen wird die Pumpenwelle gegen den vollen Druck des geschlossenen Systems mit gekühlten Packungsstopfbuchsen oder Gleitringdichtungen abgedichtet. Das Axiallager (siehe Wälzlager) muss aus diesem Grund zur Aufnahme des hohen statischen Axialschubs besonders kräftig ausgeführt sein. siehe Abb. 2 Umwälzpumpe

Diese Bauart ist meist für Systemdrücke bis zu etwa 100 bar wirtschaftlich. Für höhere Systemdrücke werden die Umwälzpumpen ohne Wellendichtung eingesetzt. 

Umwälzpumpe ohne Wellendichtung 

Die Umwälzpumpen ohne Wellendichtung werden auch als stopfbuchslose Umwälzpumpen bezeichnet und sind häufig Vertikalpumpen, die von Nassläufermotoren mit oder ohne Spaltrohr (siehe Spaltrohrmotorpumpe) angetrieben werden. siehe Abb. 3 Umwälzpumpe

Dabei befinden sich Pumpe und Elektromotor in einem gemeinsamen, druckfesten Gehäuse mit Wärmesperre zwischen Pumpen- und Motorteil. Die Wärmesperre kann als aktives oder passives Bauelement ausgeführt sein und erlaubt Temperaturen des Fördermediums bis zu 420 °C. Die Lager (siehe Gleitlager) werden durch das Fördermedium geschmiert. Der Systemdruck ist praktisch nicht begrenzt und die völlige Leckagefreiheit lässt den Einsatz auch bei gefährlichen oder wertvollen Fördermedien zu.

Umwälzpumpe in Sonderausführung 
Umwälzpumpen in Sonderausführung werden je nach Verwendungszweck gebaut: 

  • mit besonderen Laufrädern für Flüssigkeits-Gas-Gemische oder Suspensionen 
  • mit Dichtungssystemen unter Schutzgaspolster oder für andere Sonderzwecke der Kernreaktortechnik 
  • mit Heizeinrichtungen für schnell erstarrende Fördermedien 
  • mit Schutzauskleidungen gegen Erosionsverschleiß (siehe Erosion
  • als explosionsgeschützte Ausführung (siehe Explosionsschutz)


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