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KSB-Hauptversammlung: Wo unsere Aktionäre Ihren Willen bilden.

Hauptversammlung 2022

Hier finden Sie alle relevanten Informationen und Unterlagen zu unserer Hauptversammlung 2022.

Trotz der immer noch spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und dadurch bedingter Standortschließungen in einigen Ländern konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Bernd Flohr auf ein sehr gutes Geschäftsjahr zurückblicken.

Sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 trotz Corona-Auswirkungen

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Hauptversammlung der KSB SE & Co. KGaA am 05. Mai 2022 erneut als virtuell statt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Bernd Flohr bedauerte dies sehr, denn Aufsichtsrat und Geschäftsleitung hätten gern eine Präsenzveranstaltung mit einem persönlichen Informationsaustausch abgehalten. Bedingt durch die Inzidenzlage und um die nötige Planungssicherheit zu haben, gab es nach Abwägen aller Vor- und Nachteile keine Alternative zu einer Online-Veranstaltung.

Geschäftsleitung und Aufsichtsrat blickten auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Der Auftragseingang stieg um 268,3 Mio. € (+ 12,5 %) auf 2.411,7 Mio. € (Vorjahr 2.143,4 Mio. €). Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls deutlich um 135,7 Mio. € (+ 6,1 %) auf 2.343,6 Mio. € (Vorjahr 2.207,9 Mio. €). Besonders erfreulich entwickelte sich das EBIT, das sich von 70,2 Mio. € auf 141,2 Mio. € (+ 101,2 %) verdoppelte. Die Umsatzrendite beträgt 6,0 %.

Aufgrund des herausragenden Geschäftsjahres 2021 mit einem Jahresüberschuss von 110,3 Mio. € beschloss die Hauptversammlung eine Dividende von 9,00 € sowie eine Jubiläumsdividende von weiteren 3,00 € pro Stammaktie auszuschütten. 

„Das gute Geschäftsergebnis ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Das sind zum einen die im Rahmen von Climb 21 eingeführte neue marktorientierte Unternehmensstruktur mit Fokussierung auf margenstärkeres Standard- und KSB SupremeServ-Geschäft mit Ersatzteilen und Service-Dienstleistungen. Zum anderen sind es ein weltweit stringentes Kostenmanagement und die Effekte aus dem Ergebnisverbesserungsprogramm der Muttergesellschaft KSB SE & Co. KGaA. Nicht zuletzt gab es zusätzlichen Rückenwind durch die sich erholende Weltwirtschaft und die trotz andauernder Corona-Pandemie wieder gestiegene Investitionsbereitschaft der Kunden“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung.

Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung

Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, erläuterte die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres

Neben größeren Aufträgen im Geschäftssegment Standardpumpen, zu denen Gebäudetechnik, Allgemeine Industrie, Chemie und Wasser gehören, gewann KSB auch wieder mehrere Großaufträge, zum Beispiel für die Ausrüstung von Kraftwerken in China, ein Bewässerungsprojekt in Ägypten sowie ein Bergbauprojekt in Kanada. 

Alle Regionen haben zum Wachstum beigetragen. Die Gesellschaften in der mit Abstand größten Region Europa, die sich im Corona-Jahr 2020 als stabil erwiesen hatte, erzielten einen Auftragseingang von 1.262,2 Mio. € (+ 7,6 %) und einen Umsatz von 1.261,4 Mio. € (+ 2,6 %). Den größten prozentualen Zuwachs gab es in der Region Mittlerer Osten / Afrika / Russland. Hier stiegen der Auftragseingang um 27,1 % (+ 36,5 Mio. €) auf 171,3 Mio. € und der Umsatz um 11,1 % (+ 14,7 Mio. €) auf 148,0 Mio. €. Auch die Region Asien / Pazifik steigerte den Auftragseingang deutlich um 17,4 % (+ 86,1 Mio. €) auf 579,8 Mio. € und den Umsatz um 14,5 % (+ 70,5 Mio. €) auf 557,4 Mio. €. Ähnlich entwickelte sich auch die Region Amerika. Hier wuchsen der Auftragseingang um 16,5 % (+ 56,4 Mio. €) auf 398,4 Mio. € und der Umsatz um 5,0 % (+ 18,1 Mio. €) auf 376,7 Mio. €.

Der Geschäftsführende Direktor Dr. Matthias Schmitz stellte sich den Fragen der Aktionäre

Der Geschäftsführende Direktor Dr. Matthias Schmitz beantwortete zahlreiche Fragen zum Cyber-Angriff

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat KSB die im Strategieprojekt Climb 21 definierte Neuausrichtung des Unternehmens auf margenstarke Märkte und die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen konsequent weiter vorangetrieben. Insgesamt verfügen jetzt 25 Länder über Online-Shops mit einer neuen, umfassenden Verkaufsplattform, die weitere Absatz- und Kundenkanäle erschließt. Zudem hat KSB auch 2021 mit 104 Mio. € wieder erheblich in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investiert. Größte Einzelinvestition war die im Jahr 2021 abgeschlossene Kapazitätserweiterung bei der auf Mining spezialisierten Tochtergesellschaft GIW in den USA. 

Zudem förderte KSB wichtige Nachhaltigkeitsprojekte. So sind mit den Standorten in Concorezzo, Italien, und Pattensen bei Hannover die ersten Standorte klimaneutral zertifiziert, am Stammsitz in Frankenthal entsteht derzeit eine neue Heizzentrale, die den CO2-Fußabdruck des Unternehmens weiter reduzieren wird.

Geschäftsführender Direktor Dr. Stephan Bross

Geschäftsführender Direktor Dr. Stephan Bross beantwortete Fragen zur Nachhaltigkeitsstrategie von KSB

Auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 ist KSB zuversichtlich und strebt eine weitere Steigerung von Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis an. Allerdings bleibt die Lage aufgrund von coronabedingten Lieferengpässen sowie höheren Material-, Rohstoff- und Energiepreisen weiterhin herausfordernd. Zudem werden die politischen und militärischen Auseinandersetzungen im Russland-Ukraine-Krieg das Geschäft belasten.

Ebenfalls ging Dr. Stephan Timmermann auf den Cyberangriff ein, zu dessen erfolgreicher Abwehr das Unternehmen vom Internet abgekoppelt wurde. Dies hatte dazu geführt, dass die Kommunikation eingeschränkt war und die Produktion an verschiedenen Standorten vorübergehend ausgesetzt wurde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die durch den Angriff bedingten Ausfälle bis zum Jahresende wieder aufgeholt würden. 

„Ein besonderer Dank gilt allen unseren Mitarbeitern. Sie haben auch im zweiten Corona-Jahr und unter erschwerten Bedingungen mit großem Engagement und hoher Flexibilität dazu beigetragen, dieses gute Ergebnis zu erwirtschaften. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Herausforderungen meistern“, sagt Dr. Stephan Timmermann. 

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Dr. Bernd Flohr und Klaus Burchards wiedergewählt.

Geschäftsführender Direktor Ralf Kannefass

Geschäftsführender Direktor Ralf Kannefass ging insbesondere auf die Fragen zur Situation in Russland und Ukraine ein.