Der Begriff Immission stammt vom lateinischen "immittere" ab und bedeutet hereinschicken. Er bezeichnet juristisch die äußere Einwirkung auf etwas wie die Einwirkung des Lichts oder Geräuschs auf einen Körper.
Das Immissionsschutzgesetz steht für das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und beide Begriffe sind eine Kurzform für das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge. Es ist ein Gesetz für den Umweltschutz und soll die Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachwerte in Deutschland vor schädlichen Umwelteinwirkungen, Gefahren, erheblichen Nachteilen und Belästigungen schützen sowie dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorbeugen.
So sind die Betreiber von Anlagen und Maschinen verpflichtet, die schädlichen Umwelteinwirkungen sowie erhebliche Nachteile und Belästigungen von der Allgemeinheit fernzuhalten. Als Maßstab für die zu treffende Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen gilt der aktuelle, erprobte Stand der Technik.
Im Rahmen der Kreiselpumpentechnik regelt das Immissionsschutzgesetz die Aussendung von schädlichen Geräuschen und Erschütterungen sowie Fragen bzgl. der zulässigen Erwärmung der natürlichen Gewässer (z. B. bei der Kühlwasserversorgung von Kraftwerken).
Der Impulssatz ist ein Erhaltungssatz und besagt bei Flüssigkeitsströmungen, dass alle von außen auf eine (in einem geschlossenen Kontrollraum enthaltene) Flüssigkeit einwirkenden Kräfte im Gleichgewicht stehen müssen. Er spielt eine wichtige Rolle in der Kreiselpumpentechnik (siehe auch Strömungslehre). Der Impulssatz stellt die integrale Form der NAVIER-STOKES-Gleichung dar.
Die Inbetriebnahme bezeichnet die erstmalige Benutzung einer Maschine oder Anlage durch den Betreiber, die erst erfolgen darf, wenn die Anforderungen an diese nach den entsprechenden EG-Richtlinien wie z. B. durch Herstellererklärung und CE-Zeichen dokumentiert sind. In der Kreiselpumpentechnik sind für den störungsfreien Betrieb der Pumpe von der Anlieferung bis zur Inbetriebnahme neben deren Zustand auch alle in Kontakt stehenden Komponenten (z. B. Fundament) mit einzubeziehen.
Gesamtmaßnahmen für einen störungsfreien Betrieb
Allgemein
Überprüfung der Pumpen und deren Zubehör auf Vollständigkeit des Lieferumfangs sowie evtl. Transportschäden
Organisation und Überwachung sach- und fachgerechter Baustellentransporte bis zum Pumpenfundament
Herstellung der Betriebsbereitschaft der Pumpen
Prüfung aller für den Pumpenschutz installierten Einrichtungen
technische Einweisung des Kundenpersonals in Funktion und Handhabung der Pumpen/Systeme.
Kontrolle
Maßhaltigkeit der Fundamente, Aussparungen und Durchgänge in Übereinstimmung mit genehmigten Fundament- und Aufstellungsplänen
fachgerechtes und schwundfreies Vergießen der Fundamentschrauben und -rahmen
Spülbetrieb und Pumpen der Ölsysteme
vorzusehende Feinsiebe in Zulaufleitungen
Sicherstellung verwindungsfrei auf den Fundamenten aufgestellter Pumpen-Getriebe-Motoren zur Vermeidung unzulässiger Schwingungen und vorzeitiger Schäden
spannungsfrei verlegte Rohrleitungsanschlüsse und ggf. Nachkontrolle aus Rohrleitungsanpassungen
Ausrichtung der Pumpen-Getriebe-Motorkupplungen nach Herstellervorschrift
endgültige Feinausrichtung von Pumpe-Getriebe-Motor und deren Überwachung
Der Beginn des Auftretens von Kavitation (erste auftretende Dampfblasen sind vorhanden) wird auch als "incipient cavitation" bezeichnet (siehe auch NPSH).
Bei einer elektromagnetischen Induktion (kurz: Induktion) entsteht durch die Änderung eines in einem Leiter anliegenden magnetischen Feldes eine elektrische Spannung.
Ein induktiver Näherungsschalter ist ein Messgerät (siehe auch Sensor), dessen Messprinzip auf der Veränderung eines magnetischen Feldes wie bei der berührungslosen Wegmessung beruht.
Ein induktiver Sensor steht für ein Messprinzip, das auf der Änderung der elektromagnetischen Induktion, beispielsweise der Ventilstellung, beruht (siehe auch Sensor).
Ein induktiver Wegaufnehmer ist ein Messgerät (siehe auch Sensor), dessen Messprinzip auf der Änderung der Ausgangsspannung beim Bewegen eines Ankers in einer Spule wie bei der Wegmessung beruht. Er arbeitet wie ein Differenzialtransformator, jedoch mit nur einer Spule und beweglichem Anker.
Die Ablagerung natürlicher Mineralien, wie Calcium, Magnesium, Eisen und Mangan im Wasserversorgungsnetz, nennt man Inkrustierung. Sie führt meist zu vergrößertem Druckhöhenverlust in einer Rohrleitung.
Die Inlinepumpe ist eine Kreiselpumpe, deren Pumpendruck- und -saugstutzen in der geradlinig verlaufenden Rohrleitung liegen. Sie wird häufig als Rohrleitungspumpe in der Gebäudetechnik (z. B. Heizungs- und Klimatechnik) eingesetzt und angetrieben mittels:
Spaltrohrmotor siehe Abb. 1 Inlinepumpe
IEC-Normmotor siehe Abb. 2 Inlinepumpe
Abb. 1 Inlinepumpe: Heizungsumwälzpumpe mit Spaltrohrmotor und Wärmeisolierung
Abb. 2 Inlinepumpe: Heizungsumwälzpumpe mit IEC-Motor in Zwillingsausführung
Der Innenläufer ist ein Gleichstrommotor, bei welchem der Rotor innen und der Stator außen ausgeführt ist. Das seltener vorkommende Gegenteil ist der Außenläufer.
Die Inspektion ist eine Kontrolle, bei der mittels verschiedener Maßnahmen der Ist-Zustand von technischen Mitteln eines Systems nach DIN 31051 festgestellt und beurteilt werden kann.
Bei einer Inspektion von Kreiselpumpen werden überprüft:
Die Drosselkurve (siehe Kennlinie) einer Kreiselpumpegilt in einem Förderstrombereich als instabil, wenn deren Steigung in diesem Bereich positiv ist. Unter bestimmten Betriebsbedingungen wie beim Parallelbetrieb können Kreiselpumpen mit instabiler Drosselkurve auch Betriebsstörungen verursachen (sieheinstationäre Strömung).
Unter Instandsetzung werden nach DIN 31051 Maßnahmen zur Wiederherstellung des Soll-Zustands von technischen Mitteln eines Systems verstanden. Sie werden in DIN EN 13306:2018-02 beschrieben.
Instationär bezeichnet die Eigenschaft eines Parameters, im zeitlichen Ablauf keinem konstanten Wert zu folgen, sondern sich abhängig von der Zeit zu verändern (siehe auch instationäre Strömung).
Die Strömung eines Fluids ist instationär, wenn dessen Strömungsgrößen wie Geschwindigkeit und Druck nicht nur von den Koordinaten des zur Beschreibung des Strömungsfeldes verwendeten Koordinatensystems, sondern auch von der Zeit abhängig sind. Es wird zwischen drei Arten von instationären Strömungvorgängen unterschieden.
Arten von instationären Strömungvorgängen
Stochastisch unregelmäßige Vorgänge wie bei turbulenten Schwankungen (siehe Strömungslehre)
Infolge der Geschwindigkeitsänderungen an einem festen Ort treten aufgrund lokaler Beschleunigungen oder Verzögerungen in einer instationären Strömung zusätzliche Massekräfte auf, die dann entsprechende Druckänderungen verursachen. Dies kann bspw. ein beträchtlicher kurzzeitiger Druckanstieg beim plötzlichen Schließen eines Absperrorgans in einer langen, flüssigkeitsdurchströmten Rohrleitung oder der vergrößerte Druckverlust in Rohren bei pulsierender Strömung sein.
Periodisch instationäre Strömungsvorgänge können bei ausreichend kleiner Frequenz der Zustandsänderungen oft als quasi stationäre Vorgänge behandelt werden. Bei ihnen liegt zu jedem Zeitpunkt der gleiche gemittelte Strömungszustand vor wie bei einer stationären Strömung.
Die Durchströmung einer rotierenden Beschaufelung (siehe Laufrad) ist streng genommen bei der Betrachtung von einem ruhenden Koordinatensystem aus immer eine instationäre Strömung (siehe Absolutgeschwindigkeit). Geschwindigkeit und Druck ändern sich am festen Ort mit den vorbeilaufenden Schaufelteilungen periodisch. Die Strömung in einem Laufrad und in dessen unmittelbarer Umgebung ist jedoch eine stationäre Strömung, wenn man zur Beschreibung ein mit dem Laufrad mitrotierendes Koordinatensystem benutzt (siehe Relativgeschwindigkeit). Hierbei sind die in dem Relativsystem auftretenden Zentrifugal- und CORIOLIS-Kräfte zu beachten.
Der Integralmotor wird auch als Integralantrieb oder "intelligenter" Antrieb bezeichnet und ist ein Drehstrom-Asynchronmotor mit integriertem Frequenzumrichter zur kontinuierlichen Drehzahlregelung.
Dementsprechend gehören zu einem Integralmotor als kompaktes Antriebssystem für Pumpen ein Motor (elektrische Maschine), ein Energiesteller (Frequenzumrichter) sowie ein Mikrorechner zur Steuerung und Regelung. siehe Abb. 1 Integralmotor
Abb. 1 Integralmotor: Kompaktes Antriebssystem mit Motor, Frequenzumrichter und Mikrorechner (Prozessdarstellung)
Es gibt Lösungen, bei denen der Frequenzumrichter in den Motor konstruktiv und mechanisch unlösbar integriert ist. Andere Lösungen sind flexibel auf unterschiedliche Motorfabrikate aufsetz- und damit integrierbar. Letztere bieten eine höhere Flexibilität in Bezug auf deren Verwendung, so z. B. als Nachrüstung bereits installierter Pumpensysteme. siehe Abb. 2 Integralmotor
Abb. 2 Integralmotor: auf einer vertikalen Pumpe
Motormontierte oder integrierte kreiselpumpenspezifische Frequenzumrichter haben wesentliche Vorteile gegenüber separat installierbaren Lösungen. So können einige Komponenten wie der Motorschutzschalter, die Verdrahtung, das Überlast- oder Zeitrelais und teure abgeschirmte Kabel vom Frequenzumrichter zum Motorklemmkasten wegfallen. siehe Abb. 3 Integralmotor
Abb. 3 Integralmotor: Vergleich Investitionskosten Geregelter Antrieb mit Integralmotor zu separat installiertem Frequenzumrichter
Dadurch ergeben sich eine Verringerung der elektrischen Beanspruchung des Motors und weniger Probleme mit der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Die Regelung ist integriert, weshalb auch kein externes Regelgerät notwendig ist.
Bereits in den Antrieb integrierte EMV-Filter erhöhen die Betriebssicherheit ebenso wie der integrierte Pumpen- und Motorschutz. Damit sind alle zum sicheren Betrieb der Kreiselpumpe erforderlichen Funktionen bereits integriert.