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CAN-Bus

Die Bezeichnung CAN ist die engl. Abkürzung für "Controller Area Network" und steht mit dem Zusatz Bus für ein serielles Bussystem. Es gehört zu den Feldbussen und verbindet Sensoren, Stellglieder sowie Antriebe mit einem Steuerungsgerät (siehe auch Kommunikationssystem).

CARNOTscher Stoßverlust

Bei einer plötzlichen Erweiterung des Strömungsquerschnitts von A1 auf A2 tritt das Fördermedium mit der Geschwindigkeit v1 nicht als geschlossener Strahl aus dem engen in den weiten Querschnitt ein, sondern vermischt sich unter starker Wirbelbildung mit dem umgebenden Fördermedium. Am Ende eines Übergangsgebietes stellt sich wieder eine gleichförmige Strömung mit der kleineren Geschwindigkeit v2 ein. siehe Abb. 1 CARNOTscher Stoßverlust

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Der durch den Mischvorgang verursachte Druckverlust (Δp) wird CARNOTscher Stoßverlust genannt und ist mit folgender Formel aus dem Impulssatz ableitbar:

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siehe Abb. 1 Strömungslehre

CE-Zeichen

Die Bezeichnung CE ist die franz. Abkürzung für "Communauté Européenne" sowie "Conformité Européenne" und steht für eine Übereinstimmung mit den geltenden EU-Richtlinien. Mit der CE-Kennzeichnung auf einem Produkt bestätigt der Hersteller, dass es den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Die CE-Kennzeichnung ist kein Gütesiegel, wenn nicht eine Überprüfung der Einhaltung der Richtlinien durch unabhängige Stellen ausdrücklich vorgesehen und geregelt ist. Der Zusatz einer vierstelligen Zahl weist aber auf die Einbindung in das Konformitätsbewertungsverfahren hin (siehe auch Konformitätserklärung).

CFD

Die Bezeichnung CFD ist die engl. Abkürzung für "computational fluid dynamics" (numerische Strömungsmechanik) und ermöglicht mit numerischen Methoden das Lösen strömungsmechanischer Probleme. 

Als Grundlage dient ein System von nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen (siehe Navier-Stokes-Gleichungen), welche das Strömungsfeld in Abhängigkeit von Ort und Zeit beschreiben. Sie ermöglichen die mehrdimensionale numerische Simulation von Strömungen, wodurch komplexe Strömungsfelder in Abhängigkeit ihrer Randbedingungen berechnet werden können.
siehe Abb. 1 Computational Fluid Dynamics

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Die Anwendung der CFD im Produktentwicklungsprozess bietet großes Potenzial bei der Erhöhung von Leistung und Wirkungsgrad von Produkten. Durch das Einsparen von Experimenten kann zudem die Produktentwicklungszeit entscheidend verkürzt werden. Charakteristische CFD-Ergebnisse sollten experimentell überprüft werden (Evaluierung).

Chemienormpumpe

Die Chemienormpumpen sind Chemiepumpen, deren Baumaße und hydraulische Leistungen genormt sind (siehe Normpumpe). Daher sind die Pumpen unabhängig vom Fabrikat austauschbar. Die Prozessbauweise ermöglicht es, die Lager mit Wellendichtung und Laufrad auszubauen, ohne die Rohrleitungen vom Pumpengehäuse zu lösen. Wenn eine elastische Kupplung mit Zwischenhülse verwendet wird, muss der Motor dabei nicht bewegt werden, sodass nach dem erneuten Zusammenbauen das Pumpenaggregat nicht neu ausgerichtet werden muss. siehe Abb. 2 Prozessbauweise und Abb. 5 Wellenkupplung

In der chemischen und petrochemischen Industrie werden überwiegend Chemienormpumpen nach EN 22858/ ISO 2858 / ISO 5199 eingesetzt; in den USA nach ASME B 73.1. siehe Abb. 1 Chemienormpumpe
Chemienormpumpe: Pumpe nach EN 22858 / ISO 2858 / ISO 5199
Abb. 1 Chemienormpumpe: Pumpe nach EN 22858 / ISO 2858 / ISO 5199
Neben den Normen EN 22858 und ISO 2858, die hauptsächlich die Abmessungen der Pumpen festlegen, müssen Chemiepumpen häufig die Spezifikation der ISO 5199, VDMA 24297 und EN 809 erfüllen. Diese legen u. a. maximal zulässige Schwingungen, Wellendurchbiegung, Geräusche, sicherheitstechnische Anforderungen, aufzunehmende Rohrleitungskräfte und -momente  (Stutzenbelastung) fest und definieren fundamentlose Aufstellung. Für die Grundplatten besteht die Norm ISO 3661 zur Aufnahme von horizontalen Pumpen mit Antriebsmotor. 

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Elements of success: Der Bestseller macht den Anfang

Chemiepumpe

Chemiepumpen werden in der Petrochemie, Nahrungsmittel- und chemischen Industrie sowie im Offsite-Teil von Raffinerien und in Hochtemperaturheizanlagen eingesetzt. Bei den Fördermedien kann es sich um heiße, kalte, aggressive, flüchtige, explosive, giftige, verunreinigte oder besonders wertvolle Flüssigkeiten handeln. Aus diesem Grund sind die flüssigkeitsberührten Teile aus korrosionsbeständigen metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen hergestellt oder haben beständige Überzüge aus Gummi, Kunststoff oder Emaille. siehe Abb. 1 Chemiepumpe

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Ein Austreten von Förderflüssigkeit aus der Pumpe wird während des Betriebes und im Stillstand durch eine entsprechende Wellendichtung verhindert. Meist wird eine einfach- oder doppelwirkende Gleitringdichtung eingesetzt; unter Umständen kommt ein Versorgungssystem hinzu. Vor allem in Lackieranlagen wird auch die hydrodynamische Dichtung eingesetzt. Ein Hilfslaufrad hält dabei die Wellendurchführung während des Betriebes frei von Förderflüssigkeit; im Still- stand tritt eine Stillstandsdichtung in Funktion. siehe Abb. 20 Wellendichtungen

Beim Betrieb von Pumpen ohne Wellendichtung (siehe Nassläufermotor) werden Spaltrohrmotorpumpen eingesetzt. siehe Abb. 2 Chemiepumpe

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Darüber hinaus werden auch wellendichtungslose Pumpen mit Dauermagnetkupplungs-Antrieb (siehe Magnetkupplung) verwendet. siehe Abb. 3 Chemiepumpe

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Die Chemiepumpen können in horizontaler und vertikaler Bauart sowie als Tauchpumpen (Wellentauchpumpen) zum Einbau in Behältern verwendet werden. siehe Abb. 2 Wellentauchpumpe

Chemiepumpen werden meist einstufig (siehe Spiralgehäusepumpen), teilweise auch zweistufig ausgeführt und sind generell keine selbstansaugenden Pumpen. Bei der Auslegung wird besondere Aufmerksamkeit auf einen möglichst niedrigen NPSH-Wert der Pumpe gelegt. So werden für spezielle Betriebsverhältnisse Konstruktionsvarianten mit einem heizbaren Gehäuse, intensiv kühlbarem Gehäusedeckel oder kühlbarem Lagerträger eingesetzt.

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Class

Der Begriff Class ist eine andere Bezeichnung für PN. Die Definition entspricht der von PN und gilt auch in Verbindung mit NPS (Nominal Pipe Size, siehe EN 1759 oder ASME B 16.5).

Condition-Monitoring

Das Condition-Monitoring ist ein Konzept zur Zustandsüberwachung, um die Sicherheit und Maschineneffizienz zu gewährleisten. Durch Messungen mit Sensoren werden dazu regelmäßig aussagefähige Größen wie bspw. Schwingungen und Temperaturen erfasst. 

Das Condition-Monitoring nutzt dazu die Infrastruktur eines Kommunikationssystems. Die Grundlage des Condition-Monitorings sind die in Echtzeit analysierten Sensordaten, durch die ein verlässliches und sehr schnell reagierendes Sicherheitssystem (z. B. zur Notabschaltung) realisiert werden kann. Dies ermöglicht eine präzise Analyse über die Störfaktoren, wodurch nur der Austausch des zerstörten Bauteils notwendig wird. Bisher erfolgte die (vorbeugende) Instandhaltung in festen Zeitabständen, weshalb ggf. auch intakte Bauteile ausgetauscht wurden. siehe Abb. 1 Conditions-Monitoring

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Teile der Zustandsüberwachung 

  • Zustandserfassung (Messung und Dokumentation der aktuellen Maschinenwerte) 
  • Zustandsvergleich (Vergleich der Ist- mit den Referenz-Werten (bspw. Grenz- oder Sollwert) 
  • Diagnose (Lokalisierung evtl. vorhandener Fehler zur Planung von notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen)

Coriolis-Kraft

Die Coriolis-Kraft ist eine Trägheitskräft und wirkt auf Körper, die sich in einem rotierenden Bezugssystem bewegen. Die Richtung der Coriolis-Kraft ist senkrecht zur Bewegungsrichtung des Körpers und zur Rotationsachse des Bezugssystems. Sind Bewegungsrichtung und Rotationsachse parallel, ist diese Kraft gleich Null.

CPU

CPU ist die engl. Abkürzung für „Central Processing Unit“ und bezeichnet die zentrale Verarbeitungseinheit, die als Steuer- und Rechenwerk eines Computers oder einer Automatisierungseinheit genutzt wird.