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Wirkdruckmengenmessgerät

Das Wirkdruckmengenmessgerät wird auch als Drosselgerät bezeichnet. Der Einbau in eine voll durchströmte, gerade Rohrleitung erzeugt eine Differenz der statischen Drücke zwischen der Plus-Druckentnahme im Einlauf und der Minus-Druckentnahme im engsten Querschnitt. siehe Abb. 1 Wirkdruckmengenmessgerät

Der Durchfluss kann aus diesem Wirkdruck aus den Stoffwerten des Fluids und aus den geometrischen Daten (jeweils unter Betriebsbedingungen) bestimmt werden sowie einem Faktor (abzulesen in Normen). 

Beispiele für Wirkdruckmengenmessgeräte sind die Blenden (Normblende nach DIN EN ISO 5167-2), Düsen (Norm- und Venturidüse nach DIN EN ISO 5167-3) und Venturirohre (DIN EN ISO 5167-4). 

Abb. 1 Wirkdruckmengenmessgerät zeigt den ungefähren Verlauf für Strömung und Druck im Bereich einer Messstrecke (Beispiel Blende). 

Der Massendurchfluss mit Bezug auf den gemessenen Wirkdruck wird durch folgende Gleichung bestimmt: 

Dementsprechend berechnet sich der Volumenstrom (Qv) mit der Dichte (ρ) des Fluids in Abhängigkeit von Temperatur und Druck des bezugnehmenden Volumens aus folgender Gleichung: 

Werden höhere Genauigkeitsforderungen an die Durchflussmessung mittels Wirkdruckmengenmessgerät gestellt, muss die Zulaufströmung zum Wirkdruckmengenmessgerät ein hohes Maß an Gleichförmigkeit aufweisen. Dies wird durch lange, gerade Einlaufstrecken oder verschiedene Einbauten in die Zulaufstrecke (z. B. Gleichrichter oder Strömungsumformer nach DIN EN ISO 5167-1) erreicht. siehe Abb. 1

  

  

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