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Normblende

Die Normblende wird auch als Messblende oder einfach Blende bezeichnet und ist ein Wirkdruckmessgerät. Sie besteht aus einer in Rohrleitungen einsetzbaren Blendenscheibe mit einer in Strömungsrichtung divergierenden Bohrung, um den vorhandenen Strömungsdurchfluss zu messen. Beim Durchströmen der Blende entsteht eine Druckdifferenz (siehe BERNOULLI) zwischen den Messstellen "vor der Blende" (+Druck) und im "engsten Querschnitt" (-Druck), aus der der Durchfluss berechnet werden kann.
siehe Abb. 1 Normblende

Der Begriff "Messblende" wird zur Unterscheidung gegenüber der Verwendung einer Lochblende zur Drosselung (siehe Regelung) des Förderstromes angewendet.
Hinsichtlich ihrer geometrischen Abmessungen, Oberflächengüte und Einbaubedingungen (z. B. Rohrlängen für Zu- und Ablaufrohrstrecken) entspricht die Normblende den Festlegungen einer Norm (z. B. DIN EN ISO 5167), in der auch Einzelheiten über Messgenauigkeit und Anwendungsgrenzen beschrieben sind. Das Durchflussvolumen wird aus der gemessenen Wirkdruckhöhe und der Formel für Wirkdruckmessgeräte berechnet. Der Durchflusskoeffizient (C) ist in der DIN EN ISO 5167-2:2003 Anhang A tabellarisch dargestellt (siehe auch Normdüse, Normventuridüse, Venturirohr).

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