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Firmengebäude der Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik von außen
4 min Lesezeit

Ein kühler Kopf für die zarte Versuchung

Schokolade stellt für viele nicht nur eine der süßesten Versuchungen dar – die komplexe Maschinerie hinter der industriellen Herstellung dieses Genussmittels stellt auch die Ingenieure vor große Herausforderungen. Im Zuge eines immer enger werdenden Marktumfeldes müssen sich gerade Traditionsunternehmen wie die Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik den heutigen Herausforderungen in Sachen Ökonomie und Ökologie stellen, die sie nur mit zuverlässigen Partnern an ihrer Seite meistern können.

Schokolade stellt für viele nicht nur eine der süßesten Versuchungen dar – die komplexe Maschinerie hinter der industriellen Herstellung dieses Genussmittels stellt auch die Ingenieure vor große Herausforderungen. Im Zuge eines immer enger werdenden Marktumfeldes müssen sich gerade Traditionsunternehmen wie die Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik den heutigen Herausforderungen in Sachen Ökonomie und Ökologie stellen, die sie nur mit zuverlässigen Partnern an ihrer Seite meistern können.

Das Projekt

Neue Pumpen für das Kühlwassersystem

Ein auf den ersten Blick zweitrangiger, bei genauerer Betrachtung aber zentraler Punkt im komplizierten Herstellungsprozess von Schokolade ist die Förderung des Kühlwassers zu den Produktionsanlagen. Die Zutaten und die Schokomasse werden in den unterschiedlichen Verarbeitungsphasen erhitzt und müssen teils unmittelbar danach wieder kontrolliert abgekühlt werden. Geschieht dies nicht zuverlässig, werden große Mengen der Schokolade unbrauchbar und der gesamte Produktionskreislauf gerät ins Stocken.

Der Kunde

Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik

Die Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik im ostwestfälischen Herford stellt seit über 120 Jahren Schokolade her. In dem in vierter Generation geführten und auf Nachhaltigkeit bedachten Familienunternehmen feilen rund 400 Mitarbeiter tagtäglich an raffinierten Schokoladen-Rezepturen für die perfekten Genuss-Momente.

Anlage mit Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen

Kühlwassersystem mit Movitec-VF-Pumpen

Die Herausforderung

Redundanz und Energieeinsparung auf einen Streich

Da das alte Kühlwassersystem fehleranfällig war, entschloss sich die Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik dazu, ein neues Kühlwassersystem installieren zu lassen, welches die vollständige Ausfallsicherheit und damit einen reibungslosen Fertigungsprozess garantierte. Ein weiterer wichtiger Bonuspunkt sollte gleichzeitig mit der Neuinstallation erlangt werden: Wie in anderen Industriezweigen auch, erzeugte das alte Kühlwassersystem einen großen Teil der Energiekosten – die neuinstallierte Kühlanlage sollte dies radikal ändern und für zeitgemäß niedrige Verbrauchswerte sorgen.

Die Lösung

Bedarfsgerecht ausgelegte Pumpen

KSB arbeitete wie bei vielen anderen Projekten auch mit Wendik Pumpen-Service aus Herford zusammen. Beide Firmen vereint eine über 50-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Installation und Wartung von KSB-Pumpen.


Nach einer umfangreichen Beratung durch KSB wurden die notwendigen Daten für die Anlage intern gesammelt und ausgewertet. Mit diesen Daten als Grundlage führte Wendik Pumpen-Service die Planung des neuen Kühlwassersystems durch und legte die Pumpen danach aus: Man entschied sich für die Hochdruck-Kreiselpumpe Movitec-VF, welche in Zusammenarbeit mit PumpDrive 2 eine permanent an den Bedarf angepasste Leistung und hiermit die gewünschte Energieeinsparung liefert. Die Verlegung der Rohre übernahm die Firma Bowe & Vaal. Wendik Pumpen baute die Pumpen schließlich ein, nahm sie erfolgreich in Betrieb und ist auch für den Service verantwortlich.


Die Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik bekam durch die installierte Redundanz eine zuverlässige Prozesssicherheit. Durch die bedarfsgerechte Auslegung hat sie darüber hinaus Energieeinsparungen von sage und schreibe 75% gewonnen – eine äußerst effektive Kombination, die funktioniert.

Rohrleitungen, Armaturen und Movitec-VF-Pumpen mit PumpDrive 2

Zwei Movitec-VF-Pumpen mit PumpDrive 2

Zahlen | Daten | Fakten

Anlage: Kühlwassersystem für Schokoladenherstellung


Endkunde: Ludwig Weinrich Schokoladenfabrik


Pumpen, Frequenzumrichter, Sensoren, Armaturen: 

2 x Hochdruck-Kreiselpumpe Movitec-VF 060-01-1 mit PumpDrive2 motormontiert


2 x Rückschlagklappe Serie 2000 DN100-PN10/16


8 x Zentrische Absperrklappe BOAX-SF DN100-PN16-EPDM-XU


7 x Zentrische Absperrklappe BOAX-SF DN065-PN16-EPDM-XU


Eingesetzte Produkte

Movitec

Movitec

Mehrstufige, vertikale Hochdruck-Kreiselpumpe in Gliederbauart mit gegenüberliegenden Saug- und Druckstutzen gleicher Nennweite (Inline-Ausführung) und Blockbauweise für Antrieb. Mit KSB SuPremE, einem magnetfreien Synchron-Reluktanzmotor (Ausnahme: Motorgrößen 0,55 kW / 0,75 kW mit 1500 min⁻¹ sind mit Permanentmagneten ausgeführt) der Effizienzklasse IE4/IE5 gemäß IEC TS 60034-30-2: 2016, für den Betrieb am Drehzahlregelsystem Typ KSB PumpDrive 2 oder KSB PumpDrive 2 Eco ohne Rotorlagegeber. Befestigungspunkte entsprechend EN 50347, Hüllmaße gemäß DIN V 42673 (07-2011). ATEX-Ausführung erhältlich.

BOAX-S/SF

BOAX-S/SF

Zentrische Absperrklappe, mit Wärmesperre, Elastomer-Ringbalg (EPDM XU oder Nitril K), mit Handhebel, manuellem Untersetzungsgetriebe oder elektrischem Stellantrieb (BOAXMAT-S und BOAXMAT-SF), Gehäuse mit Zentrieraugen (T2), Gehäuse mit Gewindeflanschaugen (T4) für einseitiges Abflanschen und Einbau als Endarmatur, Klappenscheibe aus Edelstahl 1.4308, Anschlüsse nach EN.

SERIE 2000

SERIE 2000

Zweiflügelige Rückschlagklappe in Einklemmausführung, einteiliges Gehäuse aus Gusseisen mit Lamellengrafit, Gusseisen mit Kugelgrafit, Stahl, Edelstahl, Metall/Elastomer-Dichtung oder Metall/Metall-Dichtung, wartungsfrei, Anschlüsse nach EN, ASME oder JIS.

PumpDrive 2/PumpDrive 2 Eco

PumpDrive 2/PumpDrive 2 Eco

Selbstgekühlter Frequenzumrichter mit modularem Aufbau, der eine stufenlose Drehzahlveränderung von Asynchron- und Synchron-Reluktanzmotoren über analoge Normsignale, Feldbus oder Bedieneinheit ermöglicht. Durch die Selbstkühlung des PumpDrive ist die Montage auf dem Motor, an der Wand sowie in einem Schaltschrank möglich. Regelung von bis zu 6 Pumpen ohne zusätzlichen Regler.

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