Zwischenmitteilung zum 30.09.2017

KSB Konzern bestätigt Wachstumstrend

In den von KSB strategisch priorisierten Märkten Industrie und Wasser / Abwasser war die Nachfrage in den ersten neun Monaten sowohl von Neuinvestitionen als auch von Ersatzbedarfen geprägt. Im Bergbau gab es hingegen im Wesentlichen keine Auftrags­vergaben zu neuen Projekten; Minenbetreiber investierten aber wieder verstärkt in die technische Ausrüstung bestehender Anlagen. Der Markt der Energiegewinnung war insgesamt rückläufig, allerdings kamen Nachfrageimpulse aus den großen asiatischen Ländern.

KSB Konzern  01-09/2017  01-09/2016     Veränderung
Auftrags­-
eingang
Mio. €1.717,01.595,0+ 7,6 %
Umsatz-
­erlöse
Mio. €1.624,31.590,7+  2,1 %
Belegschaft (30.09.)15.53915.883-   2,2 %

Auftragseingang und Umsatz

Von Januar bis September 2017 ist der Auftragseingang im KSB Konzern gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 122,0 Mio. € auf 1.717,0 Mio. € gestiegen. Die­ses Wachstum um 7,6 % geht vor allem auf die bei den außereuropäischen Konzern­gesellschaften verbuchten Aufträge zurück. Dabei verzeichneten die Regionen Asien / Pazifik, Amerika und Mittlerer Osten / Afrika jeweils zweistellige Zuwachsraten. Die europäischen Gesellschaften lagen in Summe leicht über Vorjahresniveau.

Die kräftigsten Zuwächse waren bei Aufträgen aus der Wasser- und Abwasserwirt­schaft, der Industrie sowie aus dem Bergbau zu verzeichnen. Dabei dominierten, auch bei den Zuwachsraten, die Bestellungen von Pumpen, gefolgt von Armaturen und Serviceleistungen.

Der Konzernumsatz blieb im Berichtszeitraum mit einem Plus von 33,6 Mio. € (+  2,1  %) auf 1.624,3 Mio. € erwartungsgemäß hinter dem Auftragseingang zurück. Grund ist das in den Vorjahren schwächere Projektgeschäft, in dessen Folge im Berichts­zeitraum weniger Großaufträge zur Erledigung anstanden.

Das Umsatzplus im Konzern resultierte aus den Aufträgen für Pumpen und Service­leistungen. Der Armaturenumsatz lag dagegen Ende September unter dem vergleich­baren Vorjahreswert. Dies ist außer auf die Nachfrageschwäche bei Absperrklappen für Flüssiggastanker zu einem kleineren Teil auf die Veräußerung des Armaturen­geschäfts einer Gesellschaft in den USA zurückzuführen.

Zu der positiven Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz haben Währungseffekte in Höhe von jeweils rund 10 Mio. € beigetragen. Diese gehen hauptsächlich auf die gegenüber dem Euro veränderten Wechselkurse des brasilianischen Real und des süd­afrikanischen Rand zurück.

Veränderung der Mitarbeiterzahlen
Die Zahl der KSB-Beschäftigten im Konzern verringerte sich in den vergangenen zwölf Monaten um 344 auf 15.539 (Stichtag 30. September 2017). Dieser Rückgang um 2,2  % resultiert wesentlich aus der Fortsetzung des seit 2016 laufenden Effizienzstei­gerungsprogramms, das auch auf eine Reduktion der Personalausgaben zielt. 

Ertrags- und Finanzlage

In den ersten drei Quartalen hat KSB das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erheblich gesteigert und damit die Prognose aus dem Geschäftsbericht bestätigt. Zu dem verbesserten Ergebnis haben der erhöhte Umsatz sowie gegenüber dem Vorjahr geringere Einmal- und Restrukturierungskosten beigetragen. Hinzu kamen positive Effekte aus dem Effizienzsteigerungsprogramm, das darauf zielt, die Material-, Personal- und Sach­kosten deutlich zu verringern.

Der Saldo aus verzinslichen Geldwerten und Finanzschulden (Nettofinanzposition) lag am 30. September auf dem Niveau des Vorjahresendwerts von 260 Mio. €.

Ausblick

Die Prognose für 2017 erhält KSB weiter aufrecht. Für das Gesamtjahr ist eine deutliche Steigerung des Auftragseingangs zu erwarten, die sich sowohl auf eine positive Entwicklung des Standardgeschäfts als auch eine Belebung des Projektgeschäfts stützt. Der Umsatz kann der Auftragsentwicklung erwartungsgemäß noch nicht folgen, da neue Projektaufträge, die sich bereits in der Abwicklung befinden, erst im Verlauf der nächsten Jahre umsatzwirksam werden. Daher steht für 2017 unverändert ein annähernd gleichhohes Umsatzniveau wie im Vorjahr in Aussicht.

Das Konzernergebnis vor Steuern wird auch im Jahresvergleich erheblich über dem des Vorjahres liegen. Die operativen Chancen und Risiken haben sich gegenüber der im Halbjahresfinanzbericht dargestellten Situation nicht verändert.  

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