KSB erzielt erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz

Mit einem Umsatz von 2.091,0 Mio. € hat der Pum­pen- und Armaturenhersteller KSB 2011 ein Kon­zern­ergebnis vor Steuern (EBT) von 120,5 Mio. € er­zielt. Den Aktionären der KSB AG schlägt das Unter­­­­nehmen eine Divi­den­de in Vorjahreshöhe vor.

Auf der Bilanzpressekonferenz der KSB AG am 30. März in Frankenthal konnte Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Schmitt auf ein insgesamt erfolg­reiches Geschäftsjahr 2011 verweisen, das allerdings von unter­schied­lichen Vorzeichen geprägt war: Im Breitengeschäft mit Stan­­­dard­­­­­pum­pen und -arma­turen habe die gute Nachfrage für einen starken Auf­trags­­­eingang gesorgt; demgegenüber sei im Projekt­ge­schäft noch die Zurück­­­­haltung vieler Investoren spürbar gewesen, grö­ßere Vor­haben zu realisieren.

Daher hat sich der Auftragseingang 2011 in Summe nur moderat um 2,8 % auf 2.132,3 Mio. € erhöht. Der Konzernumsatz stieg gleichzeitig um 7,8 % auf 2.091,0 Mio. € und hat damit erst­mals die Marke von zwei Milliarden Euro überschritten. Zum Umsatzwachstum haben auch zehn erst­mals konsolidierte Gesell­schaften mit einem Volumen von 64,7 Mio. € bei­getragen.

In der KSB AG hat sich der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4,5 % auf 818,9 Mio. € verbessert, der Umsatz stieg um 4,2 % auf 811,3 Mio. €.

Mit einer Umsatzrendite von 5,8 % erreichte der Konzern 2011 ein Er­gebnis vor Steuern (EBT) von 120,5 Mio. € (VJ: 135,8 Mio. €). Für das geringere Ergebnis waren der hohe Preisdruck im Projekt­geschäft und gestiegene Material­kosten verant­wortlich.

Die KSB AG erzielte ein Ergebnis vor Steuern (gemäß HGB) in Höhe von 36,5 Mio. € (VJ: 39,8 Mio. €). Allerdings verzeichnete die Gesellschaft gegenüber 2010 einen leicht höheren Jahresüberschuss von 29,4 Mio. € (VJ: 27,9 Mio. €). Den KSB-Aktionären schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, aus diesem Über­­schuss erneut eine Dividende je Stammaktie von 12,00 € und je Vor­zugsaktie von 12,26 € auszuschütten.

Wegen des größeren Geschäftsvolumens hat sich die Bilanzsumme des Kon­­zerns um 6,1 % auf 1.974,1 Mio. € erhöht. Die Nettofinanzposition verringerte sich 2011 durch die Finanzierung dieses erweiterten Geschäfts sowie einer Akquisition in Südkorea, ist jedoch immer noch deutlich positiv.

Die Belegschaft im Konzern hat sich bis 31. Dezember 2011 gegen­über dem Ende des Vorjahres um 977 auf 15.674 Personen vergrößert. Dieser Anstieg (+ 6,6 %) geht größtenteils auf die Mitarbeiter der neu konsolidierten Gesell­schaften zurück.

In das neue Geschäftsjahr ist der KSB Konzern in den ersten beiden Monaten mit starken Zuwachsraten beim Auftragseingang (+ 18,3 %) und Umsatz (+ 9,8 %) gestartet. Vor allem im Breitengeschäft rechnet das Unternehmen mit einem anhaltend positiven Geschäftsverlauf, während sich das Projektgeschäft voraussichtlich erst ab 2013 wieder erholen wird. Für 2012 sieht KSB insgesamt ein weiteres Wachstum beim Auftragseingang und beim Umsatz voraus; das Konzernergebnis soll wieder das Niveau des Jahres 2010 erreichen.

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