Die Pumpe als Turbine – mit KSB Wasserkraft optimal ausnutzen

Die Pumpe als Turbine kann das volle Potenzial des Wassers ausnutzen. Sie sorgt für zusätzliche Energie, indem sie Druckdifferenz abbaut sowie Fallhöhen und Durchflussmengen ausnutzt.

Pumpen als Turbinen Großansicht Vielfältige Einsatzgebiete der KSB-Pumpen als Turbine Das Prinzip der Pumpe als Turbine: Durchströmt Wasser eine Pumpe rückwärts, kehrt sich die Drehrichtung des Laufrads um, und aus den Pumpen werden Turbinen. Die dadurch gewonnene Energie aus Druckdifferenz, Fallhöhen und Durchflussmengen wirkt sich ideal auf den Eigenverbrauch aus und lässt sich ins Netz einspeisen.

Einsatzgebiete der Pumpe als Turbine:

  • Trinkwassernetze
    • Druckdifferenz-Abbau zwischen Hoch- und Tiefbehälter
    • Druckregelung in geschlossenen Systemen
    • Druckreduktion von Gefällen
  • Restwassernutzung
    • Kleinwasserkraftwerke
    • Pumpspeicherwerke
    • Talsperren
  • Retrofit von kleinen Wasserkraftanlagen
  • Industrielle Anwendungen
    • Druckregelung in Kühlkreisläufen
    • Druckreduktion von Prozesswasser

Wann sind Pumpen als Turbinen sinnvoll?

Pumpen eignen sich besonders dann als Turbinen, wenn die Investitionskosten für herkömmliche Turbinen zu hoch sind und dadurch die Energiegewinnung unwirtschaftlich wird.

Das gilt für:

  • Industrieanlagen (als Ersatz für Drosseleinrichtungen, z.B. in Kühlkreisläufen)
  • Wassertransportsysteme (vor der Einspeisung in Wasserbehälter)
  • kleine Wasserkraftanlagen
  • chemische und petrochemische Prozesse (z. B. Gaswäscheanlagen)
  • Grundablässe von Talsperren
  • Umkehrosmose

Die Vorteile der Pumpe als Turbine gegenüber herkömmlichen Turbinen:

  • Als Turbinen haben Pumpen niedrige Lebenszykluskosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten. Sie erreichen dabei einen hohen Wirkungsgrad.
  • Anlagen, in denen eine Pumpe als Turbine Druckdifferenz, Fallhöhen und Durchflussmengen ausnutzt, amortisieren sich meist zwischen 3 und 5 Jahren, da die Investitionskosten gering und die Energiepreise hoch sind.
  • Die Anlagen passen sich an ein schwankendes Wasserangebot an. Die Aufteilung des Gesamtvolumens auf mehrere gleich große oder unterschiedlich große Aggregate macht das möglich.
  • Mit geringem Regelaufwand können die Anlagen genauso viele Module wirtschaftlich betreiben, wie es die Anlagenkapazität erfordert.
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