KSB verbessert Kostenstruktur

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB meldet für das erste Halbjahr, wie erwartet, geringere Umsatz- und Er­gebniswerte. Der Rückgang des Konzernumsatzes um 3,1 % auf 1.064,6 Mio. € ist dabei ausschließlich auf ne­gative Wäh­rungseffekte zurückzuführen, wie das Unternehmen im heu­te ver­öffentlichten Halb­jahresfinanzbericht erläutert. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) sank infolge des ge­ringeren Um­satzes sowie wegen hö­herer Einmal- und Restruk­tu­rie­rungs­kosten um 13,6 % auf 24,7 Mio. €.

Die Sonderbelastungen des Ergebnisses stehen im Zusammenhang mit dem angekündigten Effizienz­steige­rungsprogramm, durch das KSB bis Ende 2018 insgesamt 200 Mio. € an Material-, Personal- und Sach­ausgaben einsparen will.

Der Auftragseingang lag im Konzern in den ersten sechs Monaten noch um 4,7 % hinter dem im Vorjahr zurück und erreichte ein Volumen von 1.098,3 Mio. €. Auch hier wirkten sich die Veränderungen der Wäh­rungs­relationen negativ aus.

Für das Gesamtjahr geht KSB unverändert von einem Anstieg des konzernweiten Auftragseingangs aus. Dessen Höhe wird wesentlich von der Vergabe von Groß­aufträgen für kraftwerkstechnische Pumpen ab­hängen, die für das zwei­te Halb­jahr in Aussicht stehen.

Der Umsatz soll, gemäß den Erwartungen, zum Jahresende deutlich unter dem des Vorjahres liegen. Hintergrund ist insbesondere die geringere Anzahl an Projektaufträgen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern wird auf Basis der niedrigeren Umsatzerlöse und der Kosten für das Restrukturierungsprogramm das Vorjahresniveau voraussichtlich erheblich unterschreiten.

KSB wird die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Ertrags­situation in den kommenden Jahren fortführen. Zugleich sollen ver­triebliche Initiativen, vornehmlich für Standardprodukte und Service­leistungen, den Umsatz fördern. 

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