Zwischenmitteilung zum 30.09.2012

KSB Konzern weiter auf Wachstumskurs

Die Pumpen- und Armaturenindustrie spürte in den ersten neun Monaten unverändert die Zurück­haltung vieler Kunden, technische Großvorhaben zu verwirklichen; ent­spre­chend gering war die Zahl neuer Auftragsvergaben im Projektgeschäft. Wie schon im Vorjahr bot das Breitengeschäft mit Standardpumpen und -armaturen bessere Absatz­chancen.

KSB Konzern
01-09/2012
 01-09/2011
Veränderung
Auftragseingang
Mio €
1.699,6
1.564,9
+ 8,6 %
Umsatzerlöse
Mio €
1.674,9
1.498,3
+ 11,8 %
Belegschaft (30.09.)
16.136
15.708
+ 2,7 %

Auftragseingang und Umsatz

Der Auftragseingang im Konzern hat sich trotz der schwierigen Marktlage positiv entwickelt. Er stieg um 8,6 Prozent auf 1.699,6 Mio. €, wobei alle drei Seg­mente  ̶  Pumpen, Armaturen und Service  ̶  Zuwächse verbuchten.

Im Umsatz erreichten die drei Bereiche jeweils zweistellige Wachstumsraten. Ins­gesamt erzielte der Konzern eine Steigerung um 11,8 Prozent auf 1.674,9 Mio. €. Umsatzstärkste Region blieb Europa; jedoch wiesen die Gesell­schaften in Amerika und Asien / Pazifik höhere Zuwachsquoten aus und vergrößerten erneut ihre An­teile an den Konzernerlösen.
 
Bei den Auftragseingangs- und Umsatzzahlen des Konzerns ist zu beachten, dass 2012 neun kleinere Tochtergesellschaften erstmals zum Konsolidierungskreis gehören. Auf sie ent­fallen ein Auftragseingangsvolumen von 26,7 Mio. € sowie ein Umsatz in Höhe von 25,8 Mio. €.


Veränderung der Beschäftigtenzahlen


Die Zahl der Mitarbeiter betrug am 30. September 2012 konzernweit 16.136; sie war somit um 2,7 Prozent höher als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Der Anstieg um 428 Be­schäftigte ist aber nahezu ausschließlich auf die genannten Erst­­kon­soli­die­rungen zurückzuführen. Mit diesen sind 422 Personen neu in den Konzern ge­kommen.

Ertrags- und Finanzlage

Mit dem Wachstum der Umsatzerlöse ist auch das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) gegenüber den drei Vorjahresquartalen gestiegen. We­gen der geringeren Margen im Projektgeschäft wies allerdings die KSB AG – bei einem um 3,1 Prozent hö­heren Umsatz  ­̶  ein geringeres Ergebnis aus als für den Vergleichszeitraum 2011.

Der Konzern verfügt nach wie vor über eine gute Finanzausstattung. Sie erlaubt es, die erforderlichen Mittel für Investitionen und strategische Projekte weitgehend aus dem laufenden Cashflow bereitzustellen.

Ausblick

Bei einem anhaltend positiven Verlauf des Breitengeschäfts im letzten Quartal ist für 2012 mit einem im Vorjahresvergleich deutlich höheren Kon­zern­­auftrags­eingang und -umsatz zu rechnen. Dabei scheint eine Annäherung an die Zielmarke von 2,3 Mrd. € trotz des reduzierten Wachstums in der Eurozone möglich.

Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) lässt die Entwicklung der ersten neun Monate für das laufende Geschäftsjahr eine Steigerung gegenüber 2011 (120,5 Mio. €) e­r­warten. Auch das Jahresziel in Höhe von 135 Mio. € (Niveau 2010) ist aus heutiger Sicht erreichbar.

Dem schwächeren Ergebnis der KSB AG wirkt ein bereits laufendes Kosten­sen­kungs­­­programm ent­gegen, das Einsparungen bei den Struktur- und Mate­rial­kosten vor­sieht. Dieses wird sich allerdings erst 2013 merklich aus­wirken.

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