Zwischenmitteilung zum 30.09.2008

KSB weiter mit zweistelligen Wachstumsraten

Die Folgen der Banken- und Finanzkrise haben die globale Wirtschaft er­schüttert, lassen aber bislang noch keine gravierenden Auswirkungen auf das KSB-Geschäft erkennen. Dieses spiegelt gesamtwirtschaftliche Veränderungen erfahrungsgemäß erst mit Ver­zöge­rungen von sechs bis neun Monaten wider. Besonders das Geschäft mit Komponenten für großtechnische Anlagen reagiert eher spätzyklisch.

KSB Konzern01-09/200801-09/2007Veränderung
AuftragseingangMio €1.702,01.523,7+ 11,7 %
UmsatzerlöseMio €1.454,41.295,9+ 12.2 %
Belegschaft (30.09.)14.24513.930+ 2,3 %

Auftragseingang und Umsatzentwicklung

In den ersten neun Monaten 2008 ist der Auftragseingang im Konzern gegen­über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um rund 178 Mio. €, gleich 11,7 Prozent, gestiegen. Dies ist vornehmlich auf das Wachstum der europäischen KSB-Gesellschaften zurückzuführen, die ihre stärksten Zu­wächse mit Produkten für die Energie- und Wassertechnik erzielten. Das Mutter­­unter­neh­men KSB AG erhöhte seinen Auftrags­eingang um 18,7 Prozent.

Dank einer starken Nachfrage aus dem Industriesektor und der Wasserwirtschaft konnten auch die amerikanischen KSB-Gesellschaften ihren Auftragseingang nochmals verbessern. In der Region Asien / Pazifik stieg der Auftragseingang ebenfalls, wozu Großaufträge aus dem Kraftwerkssektor einen wesentlichen Beitrag leisteten. Aufgrund negativer Währungseinflüsse zeigte das dortige Wachstum jedoch, in Euro gerechnet, ein ver­gleichs­weise niedriges Niveau.

Die stärkste Zuwachsrate erzielten die Kon­zernunternehmen der Re­gion Mittlerer Osten / Afrika, infolge einer guten Auftragslage besonders in der Industrie-, Energie- und Wassertechnik.

Der Konzernumsatz hat sich in den ersten neun Monaten 2008 um rund 159 Mio. € verbessert. Diese Steigerung von 12,2 Prozent ist in erster Linie auf die positive Geschäftsentwicklung in der Industrie-, Energie- und Wassertechnik zurückzuführen. Aber auch in der Gebäudetechnik und im Bergbau sind die Umsatzzahlen spürbar gestiegen.

Infolge der Fakturierung mehrerer Großaufträge zeigten die Gesellschaften in den Regionen Amerika sowie Mittlerer Osten / Afrika deutlich zweistellige Wachstumsraten. Die KSB AG erhöhte ihren Umsatz um 9,7 Prozent.

Veränderung der Belegschaftszahlen

Trotz des stark gestiegenen Umsatzvolumens haben die Konzernunternehmen ihre Belegschaft nur um 2,3 Prozent vergrößert. Insgesamt beschäftigten sie zum 30. September 2008 mit 14.245 Mitarbeitern 315 Personen mehr als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Der vergleichsweise geringe Anstieg steht im Zusammenhang mit einer erhöhten Leistung pro Mitarbeiter, die wesentlich auf Prozessverbesserungen zurückzuführen ist.

Ertrags- und Finanzlage

Die Ertragslage im Konzern hat sich auch im dritten Quartal erfreulich entwickelt: Das Vorsteuerergebnis liegt weiterhin deutlich über dem des Vorjahres. Daher stellt sich auch die Finanzlage des Konzerns, trotz der getätigten Großinvestitionen in neue Produktions- und Prüffelder, unverändert positiv dar.

Bei der Gelddisposition folgt KSB angesichts der Unsicherheiten des Finanz­marktes strikt dem Grundsatz der Risikoreduktion. Den Vorzug erhielten Geschäfts­banken, die, soweit erkennbar, weniger stark von der Finanzkrise bedroht sind.

Für das Gesamtjahr 2008 ist damit zu rechnen, dass der Konzern sein Vorsteuerergebnis (VJ: 128,7 Mio. €) nochmals kräftig verbessern wird. Auch die KSB AG wird das Vorjahresergebnis übertreffen.

Wesentliche Auswirkungen der Finanzkrise auf die Umsatz- und Ertragslage sind für 2008 noch nicht zu erwarten. Sollte sich die Nachfrage nach KSB-Produkten im kommenden Jahr rückläufig entwickeln, wird der aktuell hohe Auftragsbestand im Konzern beitragen, diese Entwicklung zu dämpfen.

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