Frischer Wind für die Denkfabrik

KSB bietet Studenten die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben. Besonders im Frankenthaler Loftbüro, dem „Think-Tank“ von KSB, nutzen pro Jahr bis zu 40 junge Menschen ihre Chance, Teil eines Projektteams zu sein und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Läuft man durch das Loftbüro, fällt gleich auf, dass sich dort viele junge Leute tummeln. „Wir haben ständig zwischen 15 und 20 Studenten, wir KSB-Mitarbeiter sind hier in der Unterzahl“, berichtet Traugott Ulrich, Leiter „Start-up-Projekte, Entwicklung neue Geschäfte“, mit einem Augenzwinkern.
Es sind Bachelor- und Masterstudenten, Studenten der Dualen Hochschule und Diplomanden aus den Fachbereichen Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik sowie aus dem kaufmännischen Sektor. Ihre Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von Konstruktionsaufgaben über Programmierarbeiten bis hin zur Erstellung von Marktanalysen und Geschäftsmodellen.


„Wir schneiden ihre Arbeiten thematisch so zu, dass sie die wissenschaftlichen Ansprüche erfüllen und dass für KSB auch ein Erkenntnisgewinn herauskommt“, so Ulrich.
Deshalb gebe man den Studenten nur die Inhalte vor, überlasse es aber ihnen, wie sie die Aufgabenstellung lösen. Somit ergeben sich manchmal ganz neue Ansätze, an Themen heranzugehen. Dabei kommt es häufig vor, dass sich das wissenschaftliche Arbeiten der Studenten mit dem industriellen Alltag beißt.
„Die jungen Wilden holen uns immer mal wieder aus unserer Routine heraus. Der Spruch, das haben wir hier schon immer so gemacht, gilt nicht.“ Das sei aber auch so gewollt, denn schließlich sollen aus dem Loftbüro innovative Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen kommen. Dafür kann es hilfreich sein, Impulse von außen zu erhalten.

Ein weiterer Vorteil, Studenten in Projekten einzusetzen, ist es, mögliche Kandidaten zu finden, die sich nach ihrem Studium für KSB als Arbeitgeber entscheiden. Die Studenten wiederum erhalten durch ihre Tätigkeit im Unternehmen konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag. Darüber hinaus hilft ihnen die Projektarbeit, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und bestehende Fähigkeiten auszubauen.

Aus aller Welt

Da die Studenten nur drei bis maximal sechs Monate im Loftbüro verbringen, muss man sie innerhalb kurzer Zeit an ihre Arbeit heranführen. Das übernehmen die betreuenden Fachkräfte, meist die Projektleiter.
Es bedeutet aber auch, dass man hochmotivierte, einsatzfreudige Studenten braucht. Das Arbeiten im Loft ist nämlich kein Nine-to-five-Job.
Deshalb führt Ulrich zusammen mit den Projektleitern Bewerbungsgespräche, bei denen sie die Kompetenzen der jungen Leute abfragen. „Es muss fachlich und menschlich passen“, bringt es Ulrich auf den Punkt.
Weltkarte, in der die Studenten ihre Herkunftsländer markiert haben Internationalität: Aus aller Herren Länder kommen die Studenten und Praktikanten, die im Loftbüro ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammeln.
Häufig kommen die Bewerber von einer der zahlreichen Universitäten oder Hochschulen in Deutschland und dem europäischen Ausland, mit denen KSB kooperiert. In der Vergangenheit waren allerdings auch schon Studenten aus Afrika und Asien im Loftbüro. „Einige mussten zum Teil abenteuerliche Wege in Kauf nehmen, bis sie bei uns waren“, erzählt Ulrich. Umso dankbarer seien diese jungen Menschen über ihre Chance bei KSB.

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