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Tauchmotorpumpe

Die Tauchmotorpumpe ist eine Pumpe mit Asynchronmotor, deren hydraulischen Bauteile (Pumpengehäuse, Laufrad, Leitvorrichtung) und der Motor von dem Fördermedium überflutet sind. Für die Installation wird die Tauchmotorpumpe an einer Führung (Seil- oder Stangenführung) in den Pumpensumpf abgesenkt. Durch eine an der Pumpe befestigte Halterung, in der sich eine Gummiprofildichtung befindet, kann die Tauchmotorpumpe nahezu leckagefrei an der im Pumpensumpf fest installierten Rohrleitung angeschlossen und das Aggregat vollständig überflutet werden. Das von außen benetzte Motorgehäuse gibt dann die Motorwärme an das umgebende Fördermedium ab. 

Neben den Unterwassermotorpumpen mit flüssigkeitsgefüllten Motoren (z. B. Unterflüssigkeitsmotor), bei denen Konstruktionen für beliebige Eintauchtiefen möglich sind, gibt es mit Luft (selten mit Öl) gefüllte Tauchmotorpumpen, deren Motoren für geringe bis mittlere Eintauchtiefen (bis zu 80 m) konzipiert sind oder sogar nur gelegentlich oder nur zum Teil von außen benetzt werden. In diesem Fall wird die Motorwärme durch eine Wärmeleitung an das Fördermedium und über größere Oberflächen des Motorgehäuses durch Konvektion oder erzwungene Luftströmung an die Atmosphäre abgegeben. 

Einsatzgebiete der vertikal aufgestellten Tauchmotorpumpe siehe Abb 1. Tauchmotorpumpe


Tauchmotorpumpe: Schmutzwasserpumpe Abb. 1 Tauchmotorpumpe: Schmutzwasserpumpe


Die Tauchmotorpumpe ist meist einstufig gebaut und benötigt evtl. auch keine Saugleitung, da ihr das Fördermedium von allen Seiten zuläuft. Kleinere Aggregate sind transportabel und meistens mit einem niveaugesteuerten Schalter zur automatischen Ein- und Ausschaltung versehen. Die Werkstoffe der Tauchmotorpumpe müssen dem jeweiligen Fördermedium, das auch Sand und Verunreinigungen enthalten kann, angepasst sein. Darüber hinaus ist auch eine Bauweise mit Explosionsschutz möglich.