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Schwingung

Als Schwingung wird der Zustand einer physikalischen Größe bezeichnet, wenn ihr zeitlicher Verlauf gleichmäßig oder ungleichmäßig auftretende Umkehrpunkte aufweist. 

Mechanische Schwingungen sind bei rotierenden oder oszillierenden Maschinen sowie bei strömenden Medien bis zu einem gewissen Maße unvermeidbar. Wie bei allen Strömungsmaschinen gibt es diese auch bei Kreiselpumpen und -anlagen, die sich unter maßgeblicher Mitwirkung des Fördermediums ausbilden (siehe Laufruhe). 

Die messbaren Beschleunigungen, Wege und Geschwindigkeiten einer mechanischen Schwingung werden in nationalen und internationalen Regelwerken wie der DIN ISO 10816; DIN ISO 7919; ISO 2372; ISO 5799; DIN 45662; VDI 3839; VDMA 24297 und API 610 behandelt. Hier sind die Richtwerte für die pauschale Beurteilung der Schwingungen von Maschinen angegeben. Über die Einwirkung von mechanischen Schwingungen auf den Menschen gibt es besondere Regelwerke, bspw. die DIN 45 675, VDI 2057 und ISO 2631. 

Schwingungen sind vorrangig Indikatoren für die Überwachung des Betriebsverhaltens von Maschinen. Sowohl bei der Auslegung und Konstruktion von Maschinen als auch bei der Planung der Anlagen gilt es, vorhersehbare Störungen durch Schwingung wie Resonanzen zu vermeiden (siehe kritische Drehzahl oder Unwucht).