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Pumpenfundament

Das Fundament einer ortsfest aufgestellten Kreiselpumpe muss ohne Lageveränderung die Kräfte und Drehmomente der darauf angeordneten Pumpe (siehe Laufruhe), ggf. des zugehörigen Antriebs sowie der angeschlossenen Rohrleitungen aufnehmen (siehe Stutzenbelastung). 

Entscheidend für die Funktionstüchtigkeit des Pumpenfundaments sind seine Festigkeit und sein Schwingungsverhalten (hoch- und tiefabgestimmtes Pumpenfundament siehe VDI 2056). 

Pumpenfundamente und ihre Eigenheiten 

  • Betonfundamente: Auf sie wird eine für die Kreiselpumpe und deren Antrieb gemeinsame Grundplatte (Fundamentplatte) gesetzt. 
  • Tischfundamente aus Beton oder Stahl: Sie sind auf speziellen Schwingelementen gelagert, um eine optimale Schwingungsisolierung gegenüber der Umgebung zu erzielen (siehe Schwingung). Die einzelnen Maschinen (Getriebe, Antrieb) werden mit getrennten Grundplatten oder -rahmen (Fundamentrahmen) auf dem Tisch befestigt. 

Ein besonderes Pumpenfundament ist nicht erforderlich, wenn die Grundplatte z. B. aus Gusseisen, Stahl oder Beton ausreichend verwindungssteif ausgeführt ist, sodass kleinere bis mittlere Pumpenaggregate bei nur mäßigen Belastungen durch die Rohrleitungen fundamentlos aufgestellt werden können (siehe Aufstellung).