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Innerer Wirkungsgrad

Der innere Wirkungsgrad (ηi) einer Kreiselpumpe ist nach der DIN EN 12723:2000 das Verhältnis der Förderleistung (PQ) zu dem um die mechanischen Leistungsverluste (Pv.m) verminderten Leistungsbedarf (P).
Innerer_Wirkungsgrad_Formel_1

Wird die Förderleistung (PQ) durch (P-Pv.i - Pv.m) ersetzt, dann gilt: siehe Abb. 1 Förderhöhe


Innerer_Wirkungsgrad_Formel_2

Die mechanischen Leistungsverluste bestehen im Wesentlichen aus den Reibleistungen der Pumpenlager (z. B. Gleit- und Wälzlager) und der Wellendichtungen. Zwischen dem inneren Wirkungsgrad (ηi), Pumpenwirkungsgrad (η) und mechanischen Wirkungsgradm) besteht eine Beziehung.
Innerer_Wirkungsgrad_Formel_3

Die Wirkungsgradaufwertungen beziehen sich nur auf die inneren Wirkungsgrade. Diese können auch aufgrund einer Analyse der inneren Verluste (Pv.i) der Kreiselpumpe (siehe Förderhöhe) bestimmt werden. 

Zusammensetzung der Verlustleistung (Pv.i

Alle inneren Verluste haben eine Erwärmung der geförderten Flüssigkeit um die Temperaturdifferenz (ΔT) zur Folge. Die Wärmeabstrahlung durch das Pumpengehäuse wird dabei vernachlässigt.
Innerer_Wirkungsgrad_Formel_4

Wird die Flüssigkeit wie bspw. in Prüfkreisläufen (siehe Pumpenprüffeld) mehrfach durch die Pumpe gefördert, so addiert sich zu der Erwärmung in der Pumpe die im Kreislauf (z. B. im Drosselorgan oder in Rohrleitungen) ebenfalls in Wärme umgewandelte Nutzleistung von Umlauf zu Umlauf, sodass ggf. gekühlt werden muss.

Innerer Wirkungsgrad