1. Suche
  2. von A-Z

Heizungsumwälzpumpe

Die Heizungsumwälzpumpe ist eine Kreiselpumpe, die das erwärmte Fördermedium in Warmwasserheizungsanlagen zwangsweise umwälzt, da der geringe geodätische Höhenunterschied in dem Heizungssystem nicht ausreicht, um eine natürliche Umwälzgeschwindigkeit infolge der Dichteunterschiede (Thermosyphonwirkung) zu sichern. Aufgrund des Zwangsumlaufs können die Rohrleitungsquerschnitte schwächer bemessen werden, sodass die Anlagekosten niedriger liegen als bei Naturumlaufsystemen (z. B. Schwerkraftheizung). Bei kleinen Heizungsumwälzpumpen bis ca. 2,5 kW werden Spaltrohrmotoren (siehe Spaltrohrmotorpumpe) eingesetzt. Dabei kann absolute Dichtheit im Bereich der Heizungsumwälzpumpe gewährleistet werden. siehe Abb. 1 Heizungsumwälzpumpe


Heizungsumwälzpumpe: „Nassläufer“ mit Spaltrohrmotor Abb. 1 Heizungsumwälzpumpe: „Nassläufer“ mit Spaltrohrmotor


Bei einer größeren Heizungsumwälzpumpe wird eine Inlinepumpe mit Gleitringdichtungen verwendet.
siehe Abb. 2 Heizungsumwälzpumpe


Heizungsumwälzpumpe: „Trockenläufer“ mit IEC- Normmotor Abb. 2 Heizungsumwälzpumpe: „Trockenläufer“ mit IEC- Normmotor


Ist eine betriebsbereite Reservepumpe aus Gründen der Sicherheit oder des Komforts vorgeschrieben oder erwünscht, wird die Heizungsumwälzpumpe auch als Zwillingspumpe eingesetzt. 
siehe Abb. 3 Heizungsumwälzpumpe

Heizungsumwälzpumpe: Zwillingspumpe Saug-, Druckstutzen gegenüberliegend Abb. 3 Heizungsumwälzpumpe: Zwillingspumpe Saug-, Druckstutzen gegenüberliegend

Heizungsumwälzpumpe