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Drehzahlregelung

Bei rotierenden Maschinen, also auch bei Kreiselpumpen, wird die gesteuerte Verstellung der Drehzahl auch als Drehzahlregelung bezeichnet. Bei Kreiselpumpen wird die Drehzahlregelung zur energieeffizienten Anpassung der Pumpendrehzahl an die betriebsnotwendigen Werte (Leistungsdaten) genutzt. 

  • Polpaarzahl
    durch polumschaltbare Sondermotoren für zwei bis max. vier Drehzahlstufen. Die Polumschaltung bewirkt relativ große Drehzahlunterschiede in den Schaltstufen. Daher ist diese Art der Drehzahlverstellung für Kreiselpumpen von untergeordneter Bedeutung. siehe Abb. 1 Drehzahlregelung

Drehzahlregelung: Polumschaltung Abb. 1 Drehzahlregelung: Polumschaltung

  • Schlupf
    über Spannungsverminderung durch Phasenanschnitt. Die Drehzahlverstellung über die Variation des Motorschlupfes erzeugt im Rotor hohe Schlupf-Verlustleistungen. Daher ist diese Art der Drehzahlverstellung nur für sehr kleine Leistungen sinnvoll (z. B. Nassläufer als Heizungsumwälzpumpen).
    siehe Abb. 2 Drehzahlregelung

Drehzahlregelung: Schlupfänderung Abb. 2 Drehzahlregelung: Schlupfänderung

  • Frequenz
    mit Frequenzumrichter. Die Variation von Frequenz und Spannung für den Drehstromasynchronmotor ist die häufigste Methode der Drehzahlverstellung. Sie bietet den optimalen Nutzen bei relativ geringem Aufwand und hohem Wirkungsgrad. siehe Abb. 3 Drehzahlregelung

Drehzahlregelung: Frequenzänderung Abb. 3 Drehzahlregelung: Frequenzänderung