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Dickstoffpumpe

Die Dickstoffpumpe wird als Stoffpumpe bezeichnet und zur Förderung von Gemischen aus flüssigen und festen Bestandteilen (z. B. Faserstoffe in der Papier- und Zellstoffindustrie) eingesetzt. 

Bei den Dickstoffpumpen, die meist als horizontale, einströmige und einstufige Kreiselpumpen gebaut werden, handelt es sich um Spezialkonstruktionen in Prozessbauweise, bei denen die nicht-NEWTONschen Fließeigenschaften (siehe NEWTONsche Flüssigkeit) und höheren Luftgehalte der Stoffsuspension (siehe Stoffförderung) berücksichtigt werden. siehe Abb. 1 Dickstoffpumpe

Dickstoffpumpe: Prozessbauweise, offenes Laufrad, Schleißwand auf der Saugseite Abb. 1 Dickstoffpumpe: Prozessbauweise, offenes Laufrad, Schleißwand auf der Saugseite


Große Reinigungsöffnungen ermöglichen es, Verstopfungen schnell und ohne großen Aufwand zu beseitigen. Je nach Stoffart und Verwendungszweck finden besonders ausgebildete Laufräder Verwendung. Neben einem offenen Laufrad, das bei schlecht pumpfähigen Stoffsuspensionen mit einem Flügelrad kombiniert werden kann, kommt das Freistromrad (siehe auch Freistrompumpe) zum Einsatz. 

Dies gilt auch, wenn Suspensionen (siehe auch Stoffförderung) mit Verunreinigungen zu fördern sind oder der besondere Mischeffekt eines wirbelerzeugenden Freistromrades aus Verfahrensgründen Vorteile bringt. 

Zum Schutz des Pumpengehäuses wird gegen Verschleiß auf der Saugseite eine leicht auswechselbare Schleißwand verwendet. Um die Pumpenwelle gegen Korrosion und Verschleiß zu schützen, ist im Bereich der Pumpe die Welle so abgedichtet, dass sie nicht von der Förderflüssigkeit berührt wird. Die Wellendichtung erfolgt entweder durch eine Stopfbuchse oder eine Gleitringdichtung, die beide eine Sperrvorlage haben.

Dickstoffpumpe