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Datenübertragung

Als Datenübertragung werden alle Methoden bezeichnet, die eine Übermittlung von Informationen von einem Sender zu einem Empfänger ermöglichen. Dazu wird eine physikalische Größe (Frequenz, Spannung) vom Sender zeitlich variiert, die vom Empfänger gemessen wird. Die Art der Übertragung kann dabei analog oder digital erfolgen.
Die technische Unmöglichkeit, den Nachrichtenkanal (physikalische Größe) so gut von der Außenwelt abzuschirmen, dass dieser nicht von ihr beeinflusst wird, sowie diese physikalische Größe exakt zu messen, führen mit der Zeit zum Informationsverlust, der auch nicht durch Verstärker verhindert werden kann.
siehe Abb. 1 Datenübertragung

Datenübertragung: Parallele und serielle Datenübertragung (Übertragungsrate in bit) Abb. 1 Datenübertragung: Parallele und serielle Datenübertragung (Übertragungsrate in bit)

Arten der Datenübertragung

  • Analog: Die Daten werden der physikalischen Größe kontinuierlich aufgeprägt und die Größenwerte sind dabei in einem festgelegten Intervall zulässig sowie zu jedem Zeitpunkt relevant. 
  • Digital: Die Daten werden der physikalischen Größe binär (durch die Werte 0 und 1) aufgeprägt. Zulässig sind dabei mehrere nicht direkt aufeinanderfolgende Intervalle, die nur in bestimmten, wiederum nicht direkt aufeinanderfolgenden Zeitintervallen relevant sind. Diese Intervalle dürfen keine gemeinsamen Elemente besitzen. 

Unterschiede beim Übertragen von digitalen Daten 

  • seriell: Daten werden bitweise hintereinander über eine bestimmte Leitung übertragen 
  • parallel: Daten werden gleichzeitig auf mehreren physischen Leitungen übertragen

Datenübertragung