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Chemienormpumpe

Die Chemienormpumpen sind Chemiepumpen, deren Baumaße und hydraulische Leistungen genormt sind (siehe Normpumpe). Daher sind die Pumpen unabhängig vom Fabrikat austauschbar. Die Prozessbauweise ermöglicht es, die Lager mit Wellendichtung und Laufrad auszubauen, ohne die Rohrleitungen vom Pumpengehäuse zu lösen. Wenn eine elastische Kupplung mit Zwischenhülse verwendet wird, muss der Motor dabei nicht bewegt werden, sodass nach dem erneuten Zusammenbauen das Pumpenaggregat nicht neu ausgerichtet werden muss. siehe Abb. 2 Prozessbauweise und Abb. 5 Wellenkupplung

In der chemischen und petrochemischen Industrie werden überwiegend Chemienormpumpen nach EN 22858 / ISO 2858 / ISO 5199 eingesetzt; in den USA nach ASME B 73.1. siehe Abb. 1 Chemienormpumpe Chemienormpumpe: Pumpe nach EN 22858 / ISO 2858 / ISO 5199 Abb. 1 Chemienormpumpe: Pumpe nach EN 22858 / ISO 2858 / ISO 5199 Neben den Normen EN 22858 und ISO 2858, die hauptsächlich die Abmessungen der Pumpen festlegen, müssen Chemiepumpen häufig die Spezifikation der ISO 5199, VDMA 24297 und EN 809 erfüllen. Diese legen u. a. maximal zulässige Schwingungen, Wellendurchbiegung, Geräusche, sicherheitstechnische Anforderungen, aufzunehmende Rohrleitungskräfte und -momente  (Stutzenbelastung) fest und definieren fundamentlose Aufstellung. Für die Grundplatten besteht die Norm ISO 3661 zur Aufnahme von horizontalen Pumpen mit Antriebsmotor. 

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