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Bestehende Anlage sanieren oder optimieren? So wird’s ein Erfolg!

Ob es sich lohnt, eine bestehende Pumpenanlage in der Wasserwirtschaft zu optimieren oder zu sanieren, hängt meistens an folgenden Fragen: Wie hoch können die möglichen Einsparungen sein – und rechnet sich das? Ist die Verfügbarkeit meiner Anlage auch in Zukunft sichergestellt oder muss sogar die Kapazität gesteigert werden? Um das zu beantworten, zeigen wir das Vorgehen anhand eines konkreten Beispiels.

KSB Servicetechniker nimmt Einstellungen an einer Pumpe vor

Beispiel: Die Optimierung einer Pumpenanlage in einem bestehenden Wasserwerk

Der Wunsch: Ermittlung und Bewertung der Betriebsbereiche und die Optimierung der aktuellen Betriebsweise bei den Netzpumpen eines Wasserwerks

Die Situation: Drei drehzahlgeregelte Pumpen entnehmen das Wasser aus zwei Reinwasserbehältern. Die Pumpen sind auf den Systemdruck geregelt und normalerweise laufen zwei im Parallelbetrieb. Kurzzeitig läuft auch mal nur eine bzw. alle drei Pumpen gleichzeitig. Maximaler Wirkungsgrad: zwischen 57 % und 62 %.

Bild vom Inneren des Wasserwerks
KSB Service-Techniker nimmt Einstellungen in einem Schaltschrank vor

Eine gründliche Systemanalyse schafft Klarheit

Die Analyse: Sie zeigt, dass nicht immer ein stabiler Betrieb der Pumpenanlage vorliegt. Der Grund dafür liegt hauptsächlich an der Regelung der unterschiedlich eingesetzten Pumpenhydrauliken, die gegeneinander arbeiten. 

Daraus ergeben sich für eine Optimierung zwei verschiedene Optionen: 

Option 1: Änderung der Pumpenregelung an bestehender Pumpenanlage

Die Vorteile: 

  • Betrieb der vorhandenen Pumpen mit Kennfeldüberwachung von KSB 
  • Automatischer Pumpenwechsel durch übergeordnete intelligente SPS 
  • Schutz der Pumpen vor unzulässiger Fahrweise
  • Reduzierung der Betriebs- und Instandhaltungskosten 
  • Einfache und intuitive Bedienung der Pumpenregelung 
  • Pumpen drücken sich nicht mehr gegenseitig ab, sodass alle laufenden Pumpen in einem ähnlichen Betriebsbereich fahren 
  • Erhöhter Gesamtwirkungsgrad und geringerer Verschleiss

Zusätzlich kann der Verschleiss der Pumpen durch eine Generalüberholung der Pumpen reduziert werden, um interne Verluste zu verringern und den Wirkungsgrad zu erhöhen. Nachteil: Die Maximalmenge kann auch weiterhin nur im Parallelbetrieb von drei Pumpen abgedeckt werden 

Einsparung zum aktuellen Betrieb: 31 %

Option 2: Austausch und Ersatz der Pumpen durch drei baugleiche Modelle inklusive Frequenzumrichtern

Die Vorteile: 

  • Vereinfachung der Regelung, da alle laufenden Pumpen mit gleicher Drehzahl betrieben werden können
  • Anzahl an Pumpen und Drehzahl abhängig von der benötigten Fördermenge bzw. dem Systemdruck 
  • Keine übergeordnete Regelung notwendig, da die Regelung über die eingesetzten Frequenzumrichter (KSB PumpDrive) erfolgen kann

Einsparung zum aktuellen Betrieb: 42 %

Ein KSB-Servicetechniker reguliert Einstellungen an einer KSB-Pumpe

Fazit

Das Beispiel zeigt: sowohl eine Optimierung der bestehenden Pumpenanlage als auch ein Austausch der Pumpen führen zu signifikanten Energieeinsparungen. 

Wie hoch diese ausfallen können, welche Kosten dafür anfallen und welchen Einfluss Wartung und Instandhaltung haben, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab und kann mithilfe des SES System Effizienz Service® genau analysiert werden. Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gern!

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