KSB Heizungspumpe - hocheffizient und universell einsetzbar

Ohne Heizungspumpe bleiben Häuser und Wohnungen kalt. Schätzungsweise mehr als 30 Millionen Pumpen halten in Deutschland die Heizungen in Gang. Viele Hausbesitzer haben die Heizungspumpe im Keller aber nicht auf der Rechnung. Dabei kann sie ein wahrer Stromfresser sein. Im Vergleich zu einer alten Heizungspumpe arbeitet eine moderne Hocheffizienzpumpe von KSB äußerst wirksam und senkt so den Verbrauch von Energie um ein Vielfaches.

KSB-Heizungspumpe-Etaline

Pumpe erneuern und Energie sparen

Nach Hause kommen, die Thermostate an den Heizkörpern aufdrehen und genießen, dass die Wohnung innerhalb kürzester Zeit wohlig warm wird. Für das warme Gefühl sorgt die Umwälzpumpe unserer Heizungsanlage. Sie ist das Herz jeder Heizung und transportiert das erhitzte Wasser vom Kessel zu den Heizkörpern und zurück. Die Heizungspumpe ist sozusagen der Motor, der den Wasserkreislauf im Rohrsystem in Gang hält.

Eine veraltete Umwälzpumpe kostet Energie

Was Haus- und Wohnungsbesitzern häufig nicht bewusst ist: Neben Öl oder Gas benötigt die Heizung auch Energie aus der Steckdose. Wieso?

  • Heizungspumpen werden mit Strom betrieben.
  • Heizungspumpen arbeiten die gesamte Heizperiode über, Tag und Nacht. Im Laufe eines Winters ist eine Heizungspumpe rund 6.000 Stunden in Betrieb.
  • Der Stromverbrauch einer Heizungspumpe ist oft deutlich höher als der von Waschmaschine und Kühlschrank zusammen

Eine betagte Heizungspumpe verschwendet viel Strom. Mit voller Leistung pumpt sie das Wasser durch die Rohre - und das permanent. Alte Heizungspumpen reagieren nicht auf veränderte Druckverhältnisse in den Leitungen, die durch unterschiedlichen Wärmebedarf entstehen. Der Druck steigt beispielsweise, wenn Thermostate an den Heizkörpern den Wasserdurchfluss drosseln.

Es gibt vier Arten von Heizungspumpen

Nicht jede Umwälzpumpe gleicht der anderen. In der Regel gilt: Je einfacher und älter die Heizungspumpe, desto höher der Stromverbrauch.

  1. Die ungeregelte Heizungspumpe ist in der Regel mehr als zwanzig Jahre alt. Sie hat weder einen Ein- und Ausschalter noch einen Regler. Weil sie ständig mit maximaler Leistung läuft, benötigt sie sehr viel Strom.
  2. Die mehrstufige, ungeregelte Heizungspumpe kann man ebenfalls nicht ausschalten. Sie besitzt drei Einstellungen: Auf Stufe 1 verbraucht die Pumpe deutlich weniger Strom als auf Stufe 3.
  3. Elektronisch geregelte Heizungspumpe: Hier regelt die Elektronik die Leistung der Pumpe oder zusätzlich noch den Wasserdruck. Sind die Heizkörperthermostate geschlossen, verringern sich die Leistung der Pumpe und der Wasserdruck. Das spart Stromkosten.
  4. Die Hocheffizienzpumpe hat einen optimierten Motor, der die Leistung stufenlos elektronisch regelt und an den tatsächlichen Bedarf anpasst. Sie ist speziell auf die Heizungsanlage abgestimmt und unterstützt den hydraulischen Abgleich.

Hydraulischer Abgleich

Energie sparen beginnt im Heizungskeller. Häufig wälzt die Heizungspumpe zu viel Wasser um. Nach Schätzung von Experten sollten acht von zehn Pumpen ausgetauscht werden. Heizkessel, Heizungspumpe und Heizkörperthermostate – beim hydraulischen Abgleich stimmt der Installateur alle Komponenten einer Anlage aufeinander ab. Die Heizkörper werden so eingestellt, dass ihnen lediglich die erforderliche Menge Wasser zugeführt wird. Ein hydraulischer Abgleich reduziert den Energieverbrauch und verhindert lästige Störgeräusche wie Pfeifen oder Gluckern. Gleichzeitig spart er bis zu zehn Prozent Energie.

KSB-Calio-S-Heizungpumpe

Hocheffizienzpumpen sparen Bares

In einem Einfamilienhaus verbraucht eine veraltete Heizungspumpe etwa ein Fünftel der gesamten Energie und schlägt im Jahr durchschnittlich mit 100 bis 150 Euro zu Buch. Auf 20 Jahre gerechnet entstehen so Ausgaben von 2.000 bis 3.000 Euro. Das muss nicht sein: Der Einbau von modernen Hocheffizienzpumpen und die optimale Einstellung des Heizkreislaufs reduziert die Stromkosten um bis zu 80 Prozent.

Hocheffizienzpumpen von KSB überzeugen durch optimierte Hydraulik und eine integrierte Drehzahlregelung. Eine Pumpe wie die Calio erfüllt schon heute die gesetzlichen Mindestanforderungen der ErP-Verordnung von 2015. KSB unterstützt damit das erklärte Ziel der Energieeffizienz-Verordnung, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren.

Hocheffizienzpumpen fördern Medien mit Temperaturen zwischen -10 und +110 Grad Celsius. Sie sind sowohl für den Transport von Heizungswasser als auch für Kältemittel und industrielle Umwälzsysteme geeignet. Heizungspumpen von KSB haben eine serienmäßige Wärmedämmschale.

Heizungspumpe vielseitig einsetzbar

Heizung, Klima, Lüftung oder Kühlung: Je nach Bereich bietet KSB Heizungspumpen der passenden Größe, Bauart und Leistung. Einbau und die Bedienung sind einfach und intuitiv. Hocheffizienzpumpen von KSB sorgt sowohl in Einfamilienhäusern als auch in großen Gebäudekomplexen für das richtige Klima. So regelt zum Beispiel in der Messehalle 11 in Frankfurt am Main ein perfekt abgestimmtes System aus über 130 geregelten Heizungspumpen die gleichmäßige Verteilung der Wärme.

Anwendungsgebiete einer Heizungspumpe:

  • Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
    • Einrohr- und Zweirohrsysteme
    • Fußbodenheizung
    • Kessel- oder Primärkreis
    • Speicherladekreis
    • Solaranlagen
    • Wärmepumpen
  • Umwälzsysteme

Im Produktkatalog finden Sie eine Übersicht aller Pumpen für den Bereich Heizung/Klima/Lüftung.

Die Vorteile der Heizungspumpen von KSB

Innovative Technik, intensive Forschung und umfassendes Know-how sorgen für:

  • Einfaches Handling
    • Schneller Einbau und unkomplizierte Inbetriebnahme der Heizungspumpe
  • Maximale Energieeffizienz
    • KSB Pumpen mit hocheffizientem Antrieb und optimierter Hydraulik erfüllen schon heute die ErP-Verordnungen von 2015
  • Große Produktvielfalt
    • Viele Baugrößen und ein fein abgestuftes Leistungsraster für den Einsatz in Einfamilienhäusern bis hin zu Objekten mit Leittechnik
  • Universelle Einsatzbereiche
    • Heizungspumpen mit unterschiedlichem Leistungsprofil für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanwendungen
  • Höchste Zuverlässigkeit
    • Hohe Qualität und Verfügbarkeit von Pumpen und Service, individuelle Servicekonzepte und Unterstützung rund um die Planung und Realisierung einer Anlage
KSB-Etaline PumpDrive-Heizungspumpe

Heizungspumpe und Heizkreislauf – kurz erklärt

Die Umwälzpumpe einer Heizungsanlage ist eine Kreiselpumpe, die das erhitzte Wärmeträgermedium in einem geschlossenen Kreislauf durch die Leitungen zu den Heizkörpern fördert. Gleichzeitig transportiert die Heizungspumpe den abgekühlten Wärmeträger von den Heizkörpern zurück zum Heizkessel, wo er erneut erhitzt wird. Da die transportierten Flüssigkeiten variieren, werden je nach Heizungstyp spezielle Heizungspumpen benötigt. Neben Wasser werden beispielsweise auch Flüssigkeits-Gas-Gemische oder Öle verwendet.

Der Heizkreislauf macht sich die natürliche Schwerkraft und Dichte des Wassers zunutze. Bei einer sogenannten Schwerkraftheizung funktioniert die Zirkulation allein durch den Dichteunterschied des Wassers. Sie benötigt keine Heizungspumpe: Warmes Wasser hat eine geringere Dichte und steigt deshalb in den Zulaufrohren nach oben, abgekühltes Wasser ist dichter und sinkt deshalb in den Rücklaufrohren nach unten. Ein natürlicher Kreislauf entsteht. Der Nachteil: Die Schwerkraftheizung erfordert Leitungen mit großem Durchmesser, benötigt viel Wasser und reagiert sehr träge.

Darum beschleunigen elektrische Heizungspumpen in modernen Anlagen die natürliche Umwälzung und regeln die Wasserzufuhr. Die Rohrleitungsquerschnitte können dank Heizungspumpe geringer bemessen werden, sodass die Kosten der Heizungsanlage niedriger liegen als bei einer Schwerkraftheizung.