140 Jahre in Bewegung – Technik, die Maßstäbe setzt
Die Erfahrungen von gestern sind wertvoll. Sie machen KSB heute erfolgreich und stärken das Unternehmen für die Herausforderungen von morgen.
Es beginnt mit einer Idee
1871 erhält der Maschinenbauingenieur Johannes Klein das Patent für einen „Kesselspeiseautomaten“. Gemeinsam mit Friedrich Schanzlin und Jakob August Becker gründet er im selben Jahr die „Frankenthaler Maschinen- & Armaturen - Fabrik Klein, Schanzlin & Becker“. Sie beschäftigt zwölf Arbeiter. Im Jahr 1893 arbeiten bereits rund 500 Menschen im Frankenthaler Werk, bis 1913 sind es 1.800.
Das Unternehmen, das ab 1887 als Aktiengesellschaft firmiert, wächst stetig. Von 1924 bis 1934 erwirbt KSB mehrere Unternehmen in Deutschland. Dazu gehört die „Armaturen- und Maschinenfabrik S. A. Hilpert“ mit Standorten in Nürnberg und Pegnitz.
Auf dem Weg zum internationalen Konzern
Jacob, der jüngere Bruder des Firmengründers Johannes Klein, übernimmt in Großbritannien 1896 die Leitung der ersten Auslandsgesellschaft. Die 1941 gegründete Gesellschaft KSB Compañía Sudamericana de Bombas in Argentinien markiert den Beginn der Arbeit auf dem amerikanischen Kontinent. Mit einem Tochterunternehmen in Pakistan ist KSB ab 1953 erstmals im asiatischen Markt vertreten.
Otto Klein-Kühborth, Adoptivsohn von Jacob Klein, übereignet 1964 der Klein Pumpen GmbH eine qualifizierte Mehrheit des KSB-Aktienkapitals. Deren Geschäftsanteile wiederum kontrolliert die 1960 gegründete KSB-Stiftung. Diese Eigentumsverhältnisse bilden ein sicheres Fundament für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung. Durch die Arbeit der Nachkommen Klein-Kühborths in der Klein Pumpen GmbH und der Stiftung sowie im Konzern behält KSB bis in die Gegenwart den Charakter eines familiengeprägten Unternehmens.
In den 1980er Jahren erwirbt KSB weitere Gesellschaften und vergrößert die Produktpalette. 1986 kommen der führende französische Pumpenhersteller Pompes Guinard S.A., Paris, und drei Jahre später der weltweit zweitgrößte Klappenhersteller, Amri S.A., Paris, hinzu. Die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens GIW Industries Inc. markiert 1988 den Eintritt in den Markt der Feststoffpumpen.
1990 gliedert KSB die „Hallesche Pumpenwerke GmbH“ ein, heute ein Fertigungszentrum für Wasser- und Abwasserpumpen.
Die Märkte von morgen im Blick
KSB verstärkt das Engagement in wichtigen Zukunftsmärkten wie China, Indien und Brasilien. So entstehen ab Mitte der 1990er Jahre mehrere neue Gesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen.
In Europa kommen weitere Unternehmen, etwa DP industries, B.V. in den Niederlanden und Bombas ITUR, S.A. in Spanien zum Konzern. Damit ergänzt KSB das Produktprogramm und öffnet neue geschäftliche Perspektiven.
Fit für die Zukunft
Heute gehört KSB zu den international führenden Anbietern von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen. Die Marke KSB steht für Kompetenz, Qualität, Sicherheit und Internationalität. Rund 15.000 Menschen arbeiten an Fertigungs-, Vertriebs- und Servicestandorten auf allen Kontinenten. Der Konzern besteht aus 60 operativen Gesellschaften in 35 Ländern.
Für das Jahr 2018 hat sich KSB ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis dahin will der Konzern in attraktiven Märkten eine führende Wettbewerbsposition einnehmen, nachhaltig profitabel wachsen und den Umsatz verdoppeln.






